TRAUMHUNDE.DE : RASSEPORTRAITS : PARSON RUSSELL TERRIER

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Der Parson Russell Terrier

Herkunft und Geschichte

Der Parson Russell Terrier stammt aus Devon in Westengland. Seinen Namen bekamer von seinem Züchter: Pfarrer (engl.= "Parson") Jack Russell wollte eine kleinere Art der Foxterrier züchten. Diese sollte wendig genug sein, um Füchse aus ihrem Bau holen zu können, sollte aber trotzdem mit der Jagdhundmeute mithalten können. Es entwickelten sich zwei Terriertypen: Der niedrigläufige Jack Russell und der hochbeinige Parson Russell. Die Zucht von Pfarrer Russell begann schon um 1850- vom Kennel Club wie vom FCI wurde der Parson Jack Russell jedoch erst 1990 offiziell anerkannt. Trotzdem gehört der Parson Jack Russell schon seit längerem zu den beliebtesten Terriern überhaupt, besonders in den Niederlanden und den USA.

Erscheinungsbild

Den hübschen Parson Russell Terrier gibt es in zwei verschiedenen Haartypen: Glatthaarig und rauhaarig. Hündinnen sollten 33 cm groß sein, Rüden 33 bis 36 cm. Das Gewicht liegt zwischen 6 und 9 kg. Die Körperform sollte die eines kurzen Rechtecks sein. Seine Ohren kippen nach vorne, die Rute muss hoch angesetzt sein und keck getragen werden. Die Fellfarbe sollte im Grundton immer weiß sein. Erlaubt sind schwarze, lohfarbene und gelbe Abzeichen, jedoch auf keinen Fall Stromungen. Das wichtigste Rassemerkmal des Parson ist der Brustkorb: Dieser sollte mit beiden Händen zu umspannen sein.

Charakter und Eigenschaften

Diese Rasse eignet sich ausgezeichnet als Familienhund, denn ihre Vertreter sind charmant, unverwüstlich und von größter Intelligenz. Weiterhin hat der Parson sehr gute jagdliche Eigenschaften, die von immer mehr Jägern geschätzt werden. Im Hause ist er lieb, aber ein kleiner Schelm mit einer ordentlichen Portion Witz. Er liebt Kinder, ist sportlich und sehr lebhaft. Der Parson spielt gerne und viel, ist dabei aber auch anhänglich und liebesbedürftig. Er eignet sich besonders für Agility.

Haltung und Pflege

Dieser Terrier ist so gewitzt und intelligent, dass er klare Regeln und Anweisungen braucht. Sonst wird er starrköpfig und aufsässig. Eine konsequente, liebevolle Erziehung ist das A und O beim Parson Jack Russell. Genauso wichtig ist Bewegung, Auslauf und Beschäftigung- bekommt er von alledem genug, wird er ein toller Familienhund sein. Wer nicht bereit ist, sich mit dem pfiffigen Kerl auseinander zu setzen, bekommt schnell die Quittung: Nämlich einen kleinen Frechdachs, der seinen Leuten auf der Nase herumtanzt und unausgeglichen ist. Rauhaar- Parsons mindestens 4 Mal pro Jahr getrimmt. Sofern er in Ausstellungskondition sein soll, ggf. auch öfter. Ansonsten reicht gelegentliches Kämmen als Fellpflege aus.