TRAUMHUNDE.DE : HEIMTIERMESSE-OSNABRÜCK

Heimtiermesse Osnabrück am 27.-28.Februar 2016

Heute waren wir in der Halle Gartlage zur Osnabrücker Heimtiermesse. In zwei Hallen drehte sich alles rund um das Thema Haustier. Das Ausstellerangebot ließ keine Themen offen - Ernährung, Gesundheit, Haltung und Pflege, Futter, Zubehör und viele ausführliche Informationen zu den vertretenen Rassen. Und was bei einer Heimtiermesse nicht fehlen darf: Schafe, Hühner, Rinder, Ziegen, Tauben, Reptilien, Fische, Katzen und - natürlich besonders interessant für uns – Hunde.

Neben den Terrieren waren u.a. Pudel, Teckel und Leonberger vertreten und man konnte an der Geräuschkulisse in der Halle erkennen, dass sie alle eifrig um Beachtung warben

Lokale Messen dieser Art gibt es vielfach in allen Regionen und sie sind für Hundebesitzer eine gute Gelegenheit sich einen Überblick über Angebote rund um das Thema Hund in der Region zu verschaffen und Kontakte zu lokalen Züchtern knüpfen.

Besonders interessant sind sie aber auch für Hundeinteressierte, die sich noch nicht für „ihre“ Rasse entschieden haben. Man kann die unterschiedlichen Hunderassen live erleben, kann sie beobachten und sich direkt bei den Züchtern informieren.

So sind uns – meiner Frau und mir – vor etwa 10 Jahren auf einer Osnabrücker Heimtiermesse zum ersten Mal die Irish Terrier aufgefallen. Ein Irish Züchter war mit seinen Hunden vor Ort und wir waren beeindruckt von dieser „Truppe“, die ruhig und entspannt, aber dennoch aufmerksam in all dem Trubel sich durch nichts aus der Ruhe bringen ließ.

Wir holten uns vor Ort erste Informationen und – lange Rede kurzer Sinn – seit inzwischen 8 Jahren lebt unsere Lucy bei uns und sie ist der ideale Hund für uns – aber dazu an anderer Stelle mehr.

Zurück zur Heimtiermesse:

unser Highlight war die Präsentation der Terrierrassen durch den Klub für Terrier (KfT).

In einer von Sebastian Schmidt-Kort von der KfT Ortsgruppe Osnabrück sehr unterhaltsam moderierten Runde wurden die im KfT vertretenen Terrierrassen vorgestellt.

Von der größten Rasse, dem Russischen Terrier, bis hin zur kleinsten, dem Yorkshire Terrier gab es viele interessante Informationen über die Geschichte der Rassen, deren Herkunft, wofür sie einmal gezüchtet wurden und welche Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten sie auszeichnen.

Ob als Wachhund in Russland, als Mäusewächter in Speisekammern der Adeligen oder als Jagdbegleiter, Terrier waren in vielen Lebensbereichen im Einsatz und Sebastian Schmidt-Kort hat viele Geschichten dazu in seiner kurzweiligen und informativen Präsentation erzählt.

Unterstützt wurde er von vielen Terrierbesitzern und -züchtern, die ihre Hunde mitgebracht hatten, sodass man sich auch ein Bild von den einzelnen Rassen machen konnte und der ca. 2 kg schwere Yorkshire Terrier neben einem Russischen Terrier von bis zu 60 kg machte die Vielfalt der im Kft vertretenen Rassen deutlich.

Schade war es, dass wir unsere Lucy nicht dabei hatten, denn die Irish Terrier waren heute nicht im Ring vertreten. Vor zwei Wochen frisch getrimmt wurde wäre ihr ein Auftritt mit ihren Terrierkollegen sicher gewesen.

Eröffnungsrunde
Frau Rintelmann mit ihren
Kerry Blue Terriern
The Blue of Hesterberg
Bedlington Terrier
Die größte Terrierrasse, der Schwarze Russische Terrier

Nach der Präsentation gab es am KfT Stand in der Halle die Gelegenheit mit den anwesenden Züchtern und Besitzern zu sprechen, Frage zu stellen und vor allem die einzelnen Hunde aus der Nähe zu betrachten. Tapfer liesen diese alle Streicheleinheit und Fotowünsche über sich ergehen, doch am Ende des zweiten Tages merkte man ihnen an, dass sie sich doch auf ihr Körbchen zuhause freuen.

Herr Brinkmann mit Australian Terrier Abby von den Maikindern
Airedale Terrier Boston Terrier

Neben den Terriern galt unser Interesse natürlich auch den vielen anderen Ausstellern rund um das Thema Hund. Wir haben einige sehr interessante Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft. Einige von ihnen werden wir demnächst auf unseren Seiten mit interessanten Berichten vorstellen.